Jugendforum

Jugend trägt Wünsche und Forderungen an die Ortsgemeinde vor.

Hahn am See. Ein Jugendforum – was ist das? So die ersten Reaktionen bei Ortsgemeinde und Jugendlichen von Hahn am See. Das Ziel eines Jugendforums ist, die Entscheidungsträger der gemeinde über die Bedürfnisse und Wünsche von jungen Menschen zu informieren und nach Lösungen für bestimmte Sachverhalte zu suchen. Es kommen alle Themen zur Sprache, die für die Jugendlichen der gemeinde wichtig sind. Das können fehlende Freizeit- oder Sportmöglichkeiten oder ein verbessertes Veranstaltungsangebot für junge Menschen der gemeinde sein. Thema ist, was Jugendliche zum Thema machen. Da die Entscheidungsträger von Hahn am See absolut hinter ihrer Jugend stehen, war die Wahl der Ortsgemeinde von der Jugendpflege der Verbandsgemeinde Wallmerod und der Kreisjugendpflege des Westerwaldkreises schnell getroffen. Ein erstes Treffen mit Gemeinderat und Jugendlichen wurde schon vor Wochen zur ersten Information veranstaltet. Hier bewies sich die Entscheidung für Hahn am See als sehr positiv. Ortsbürgermeister Thomas Klein betonte wie wichtig für die gemeinde die Jugend und deren Belange sei. Auch die Jugendlichen unterstützten von Anfang an das Vorhaben. Die ersten Aufgaben wie Einladungslisten anfertigen, planen und organisieren des Tages, Themenliste erstellen wurden verteilt. Beim zweiten Treffen wurden Formalien wie Gestattung und GEMA besprochen und entsprechende Anträge ausgefüllt. Das dritte Treffen war dann ganz den Themen gewidmet. So konnte das Forum gut vorbereitet starten. Als Gäste konnten neben Bürgermeister Klaus Lütkefedder, sowie Vertreter des Gemeinderats, der Vereine, Verbände und Institutionen von Hahn am See, aber auch interessierte Eltern begrüßt werden. Die Moderation übernahm Jochen Bücher vom präventiven Jugendschutz der Kreisjugendpflege. Bürgermeister Lütkefedder begrüßte besonders die jungen Leute und betonte, dass gerade sie die Zukunft des Ortes seien und wie wichtig ein Miteinander in der Gemeinde ist. Ortsbürgermeister Klein freute sich besonders, dass fast alle Jugendlichen ab 14 Jahren erschienen waren. Dann hatten die Hauptpersonen des Tages das Wort. Frei und ohne Scheu ergriffen sie das Wort. Gut vorbereitet trugen sie Wünsche und Forderungen vor: Tore für den Bolzplatz, eine Grillstelle, Sicherheit im Jugendraum, bessere Probenmöglichkeiten für die selbstgegründete Tanzgruppe der Mädels und ein Jugendrat waren die Hauptthemen. Es wurde diskutiert und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Nicht alles wurde sofort genehmigt oder für gut befunden. Erste Entscheidungen wurden zum Thema Tore für den Bolzplatz getroffen. Aber auch ein Jugendrat konnte sich Ortsbürgermeister Klein gut vorstellen. Nach fast drei Stunden trennte sich die Runde mit einem positiven Gefühl. Die jungen Leute waren zufrieden, aber auch die Erwachsenen hatten das Gefühl, dass in ihrer Gemeinde durchaus eine engagierte Generation heranwächst. Zur Belohnung für die Arbeit und das Engagement der Jugendlichen gab es abends eine Disco. Diese war von der Kreisjugendpflege unterstützt und gefördert. Die Jugend hatte alles alleine organisiert und gemanagt. Ein Ergebnis des Jugendforums stand schon am nächsten Tag fest: ein Tor kann schon angeschafft werden. Ein Nachtreffen findet statt, um die Ergebnisse zu dokumentieren.

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